DIE AUSBILDUNG | AUSBILDUNGSGLIEDERUNG | AUSBILDUNGSBEIHILFE

Berufsausbildung:
Die Ausbildungsaufgaben teilen sich die Berufsschule, das überbetriebliche Ausbildungszentrum und der Betrieb. Dieses „duale System“ hat sich bestens bewährt. Der Wechsel erfolgt in mehreren, kürzeren Zeitblöcken.

Für Zimmerer gilt die Berufsausbildung der Bauwirtschaft. Das 1. Jahr der Stufe 1 vermittelt die berufliche Grundbildung mit der Einführung in das Berufsfeld Bautechnik, das 2. Jahr die Fachrichtung Ausbau, Schwerpunkt Zimmererarbeiten.

Nach der Zwischenprüfung folgt die Stufe 2 mit dem 3. Jahr und der besonderen Zimmerer-Fachausbildung. Sie führt zur Abschlussprüfung mit der Arbeitsprobe (z.B. einer Dachkonstruktion, einer Dachgaube oder einem Treppenteil) und den Prüffächern Technologie, Technische Mathematik, Technisches Zeichnen, Wirtschafts- und Sozialkunde.

Neben guten Berufs- und Aufstiegsmöglichkeiten (Polier, Zimmermeister, Weiterbildung zum Restaurator im Zimmererhandwerk usw.) erhält der Auszubildende einen Effektivlohn, der um einiges über dem Tariflohn liegt.